Projektarchiv

Abgeschlossene Projekte im Zeitraum 2005 - 2009

Das Projekt „BRELAG“

„Projektverbund Bremerhaven / Bremen zur betrieblichen Lern- und Arbeitsgestaltung im demographischen Wandel“

Das Projekt BRELAG hat seinen Ausgangspunkt im demographischen Wandel und seinen vorhersehbaren Folgen für die Personalentwicklung der Betriebe in der Region Bremen / Bremerhaven. Bereits jetzt gibt es mehr 50 Jährige als unter 30 Jährige im Arbeitskräfteangebot und das mit steigender Tendenz. Die Rekrutierung Jüngerer ist nicht länger die Alternative zur Pflege des aktuellen Mitarbeiterpotenzials im Betrieb. Die Frühverrentung der Älteren wird spätestens damit kontraproduktiv. Personalpolitik hat zukünftig Alternsprozesse der Belegschaften in Personal- und Arbeitsorganisationsstrategien umzusetzen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes erhalten und ausbauen.

Der Projektverbund

Um Betriebe bei der Gestaltung dieser Herausforderung zu unterstützen, hat die GPI als Trägerin von BRELAG einen Projektverbund ins Leben gerufen, dem Akteure aus wichtigen Einrichtungen und Handlungsfeldern der Personalentwicklung angehören. Für ein erfolgreiches Vorgehen sorgen die Erfahrungen und der Praxisbezug der Projektpartner inklusive einer breiten Palette von z.T. bereits erprobten Instrumenten. Der Projektverbund entwickelt gemeinsam Strategien für das Coaching von Betrieben, Arbeitskreise und Workshops zum Altersmanagement. Der Projektverbund tritt kontinuierlich an Multiplikatoren und Verbände heran und stellt Öffentlichkeit für das Thema demographischer Wandel her.

Die Angebote an Betriebe

Im Zentrum der Angebote an Unternehmen steht eine innovationserhaltende Personalentwicklung. Diese soll Anpassungsfähigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden durch ein Bündel von auf die Betriebe zugeschnittenen Maßnahmen bis zum regulären Renteneintrittsalter sichern. Für die Planung und Durchführung dieser personalpolitischen Aufgaben bietet das Projekt BRELAG Beratung, überbetriebliche Arbeitskreise und Workshops an. Diese richten sich an Führungskräfte und Personalverantwortliche.

Altersstrukturanalyse und Arbeitsfähigkeitsprofil

Am Anfang steht die betriebliche Altersstrukturanalyse. Dazu hat die GPI bereits ein Analyseverfahren entwickelt und in 25 Betrieben in Niedersachsen erprobt. Sie erfasst den Altersstand der heutigen Belegschaft und schreibt ihn unter Berücksichtigung der bisherigen Personalplanung für die nächsten 10 Jahre fort. In einer weiteren Selbstevaluation des Unternehmens werden die wettbewerbsentscheidenden Handlungsfelder Qualifizierung, Gesundheit und Motivation untersucht. Als Bilanz liegt dann ein betriebliches Arbeitsfähigkeitsprofil vor: wo ist das Unternehmen gut und wo liegen Schwächen im Personalmanagement. Aufgrund dieser Bilanz kann die Personalentwicklung die passenden Maßnahmen planen.

Personalentwicklung in vier Handlungsfeldern

Auf Basis von Altersstrukturanalyse und Arbeitsfähigkeitsprofil werden Lösungsschritte in vier betrieblichen Handlungsfeldern angeboten:

  • Betriebliches Coaching, Kompetenz- und Wissenserweiterung
    Qualifizierung ist mehr denn je strategische Aufgabe. Die älteren Beschäftigten sind oft die Erfahrenen, bei ihrem Austritt aus dem Unternehmen geht Wissen verloren. Dem ist vorzubeugen. Ein systematischer Wissenstransfer sichert den Unternehmen die produktive Basis.
  • Arbeitsorganisation und Arbeitszeitregelung
    Gerade die steigende Zahl älterer Arbeitskräfte im Unternehmen verlangt die alternsgerechte Anpassung von Arbeitsorganisation und Arbeitszeit. Das gilt auch für die Gestaltung von Arbeit und Pausen.
  • Ergonomie und Gesundheitsmanagement
    Körperliche Leistungsfähigkeit und Gesundheit müssen mit steigendem Alter nicht nachlassen. Chronische Erkrankungen sind häufig die Folge lebenslanger Fehlbeanspruchung, denen frühzeitig durch Gesundheitsprävention begegnet werden kann.
  • Rekrutierung von Nachwuchs- und Fachkräften
    Nachwuchsmangel fordert die Unternehmen heraus, unkonventionelle Formen der Personalgewinnung zu entwickeln. Wem es gelingt, neue Gruppen (z.B. Frauen) zu gewinnen, wird einen Wettbewerbsvorteil haben. Das Stammpersonal bedarf besonderer Pflege.

Eine alle Handlungsfelder übergreifende Querschnittsaufgabe liegt darin, eine verbesserte Führungs- und Wertschätzungskultur aufzubauen. Von der Qualität der Führung hängt die Identifikation der Belegschaft mit ihren Aufgaben ab und damit die Arbeitsproduktivität.

 

Internetpräsenz: Wettbewerbsfähig bleiben im demografischen Umbruch
Eine Werkzeugsammlung für Personalverantwortliche in mittelständischen Unternehmen

Download: Broschüre Wettbewerbsfähig bleiben im demografischen Umbruch
Autoren: Sabine Seemann, Universität Oldenburg; Dr. Günter Gebauer, GPI; Ursula Rettke, BWU

Download: Allgemeine Informationen zum Projekt Brelag

Download: Arbeitskreis: „Fit für den demografischen Wandel“

Download: Flyer zum Arbeitskreis: Fit für den demografischen Wandel 2008

Download: Workshop zu Altersstruktur und Arbeitsfähigkeitsprofil

 

Projektteam / Kontakt

Koch, Peter Hans Projektleitung, Geschäftsführer der GPI
  Telefon: +49(0)421 / 34 69 144
  Fax: +49(0)421 / 34 78 587
  E-Mail: koch.gpi@arcor.de
Dr. Günter Gebauer GPI
  Telefon: +49(0)421 / 22 35 562
  E-Mail: guenter-gebauer@t-online.de
Wolfgang Groß Arbeitnehmerkammer Bremen, MTB
  Telefon: +49(0)421 / 36 301-951
  E-Mail: wgross@arbeitnehmerkammer.de
Pieter Hagen-Torn GPI
  Telefon: +49(0)421 / 68 53 972
  E-Mail: hagen-torn.gpi@arcor.de
Ursula Rettke BWU
  Telefon: +49(0)421 / 36 32 523
  E-Mail: rettke.bwu-iwp@t-online.de

 

Projektverbund

Gesellschaft für Projektentwicklung und Innovation (GPI) mbH, Bremen
Die GPI ist Trägerin des Projektes BRELAG und hat die Steuerungsfunktion im Kompetenznetzwerk.
www.gpi-bremen.de
GPI
Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU)
Das Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet als Bildungseinrichtung der Unternehmensverbände im Lande Bremen und des Arbeitgeberverbandes Bremerhaven unterstützt die Multiplikation der Projektergebnisse in die regionalen Unternehmen und die durchgängige Berücksichtigung des Gender Mainstreaming in der Projektumsetzung.
www.bwu-bremen.de
BWU
IHK Bremerhaven
Die Industrie und Handelskammer Bremerhaven berät und unterstützt das Projekt.
www.bremerhaven.ihk.de
IHK
Kreishandwerkerschaft Bremerhaven-Wesermünde
Die Kreishandwerkerschaft Bremerhaven-Wesermünde berät und unterstützt das Projekt.
www.kreishandwerkerschaft-bremerhaven.de
HWK
Volkswagen Qualifizierungsgesellschaft mbH
Wissensmanagement und Kompetenzerweiterung sind wichtige Elemente, die die Volkswagen Qualifizierungsgesellschaft mbH im Netzwerk vertritt.
www.vw-qg.de/
VW
Arbeitnehmerkammer Bremen, Mitbestimmung und Technologieberatung
Die Arbeitnehmerkammer unterstützt Handlungsoptionen bei der Arbeits- und Laufbahngestaltung alternder Belegschaften und deren empowerment.
www.arbeitnehmerkammer.de/ BRELAG II
Arbeitnehmerkammer Bremen

 

Projektförderung

Das Projekt BRELAG wird vom ESF im Rahmen der Landesinitiative zur Förderung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer/-innen gefördert von:

Europäische Union – Europäischer Sozialfonds Europäische Union, Europäischer Sozialfonds
Freie Hansestadt Bremen
Die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales
Freie Hansestadt Bremen
Das Projekt BRELAG wird begleitet durch die Bremerhavener Arbeit GmbH (brag)

 

Projektlaufzeit: 01.07.2006 – 15.03.2008

Das Projekt „MODEM“

„MODEM“ - Arbeitskreise

  1. Wie bleibt Ihr Unternehmen attraktiv? – Perspektiven für Personalmarketing und Personalentwicklung

Ein Arbeitskreisangebot der Wirtschaftsförderung der Region Hannover und der GPI GmbH für Führungskräfte und Personalverantwortliche ab März 2009

Aufgabenstellung

Trotz Krise bleibt aufgrund des technologischen Wettbewerbs und des demografischen Wandels der Fachkräftebedarf nach wie vor hoch. Alleine für Ingenieure gibt es derzeit knapp 90.000 offene Stellen. Mittlerweile können sich Unternehmen nur noch durch gezielte Maßnahmen im Wettbewerb um geeignete Fachkräfte und qualifizierte Schulabgänger behaupten. Gut stehen Unternehmen da, die bereits über geeignete Strategien verfügen, aber vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen stellt sich die Frage, wie sie qualifizierte Kräfte finden und binden können. Statt finanzielle Anreize bieten zu können, müssen sie oftmals andere Wege gehen. Aber welche Maßnahmen sind sinnvoll und bezahlbar?

Dieser und weiteren Fragen zu Personalmarketing und Personalentwicklung gehen wir im Arbeitskreis gezielt nach.

Unternehmerbuero Hannover

Download: Einladung zum Arbeitskreis Personalmarketing mit Anmeldebogen

 

  1. Pflegenotstand und Qualität – Wege aus dem Dilemma

Ein Arbeitskreisangebot der Wirtschaftsförderung der Region Hannover und der GPI GmbH für Heimleitungen und Personalverantwortliche von Altenpflegeeinrichtungen

Aufgabenstellung

Der Anteil der Pflegebedürftigen in der Gesellschaft steigt, aber ebenso der Altersdurchschnitt der Pflegekräfte. Die Rekrutierung – vor allem von jüngeren qualifizierten Pflegekräften – wird zunehmend schwieriger und es existieren derzeit noch nicht genug demografiefeste Strategien, um dem Pflegenotstand entgegenzutreten.

Dieser Herausforderung wird sich der Arbeitskreis stellen Wir werden beispielsweise den Ist-Stand in den teilnehmenden Einrichtungen ermitteln und gemeinsam Perspektiven für den Erhalt der Arbeitsfähigkeit des Pflegepersonals erarbeiten.

Unternehmerbuero Hannover

Download: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 17.11.2009: "Fachkräfte werden knapp"

Download: Funk & TV, NDR I vom 17.11.2009: "Fachkräftemangel"

Download: Neue Presse vom 17.11.2009: "Region fehlen 6000 Pflegekräfte"

Download: Einladung zum Arbeitskreis Pflegenotstand mit Anmeldebogen

Download: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 24.04.09)

Auskünfte zu den Arbeitskreisen erteilt:

Hermann Bodendieck
Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
Haus der Wirtschaftsförderung
Prinzenstraße 12
30159 Hannover
Tel: 0511-616-23246

 

  1. Arbeitskreis- und Workshopangebot für Personalverantwortliche
    Fit für den demografischen Wandel 2008

Aufgabenstellung

Der Wettbewerb um Fachkräfte und qualifizierte Schulabgänger wird zusehends schärfer.
Die Jungen werden weniger, die „Alten“ mehr!

Kehrt mit der Alterung der Belegschaften eine höhere Krankenrate ein?
Was motiviert Mitarbeitende bei der Arbeit? Welche Rolle spielt Führung dabei?
Wie ist Ihr Ruf als Arbeitgeber in der Region?
Was können und müssen Sie tun, damit Sie den Wettbewerb auch noch in 3-5 Jahren gewinnen?

Diese Fragen stellen wir anhand Ihrer betrieblichen Situation und suchen Lösungen dafür.

Unternehmerbuero Hannover

Wirtschaftsförderung Region Hannover / GPI GmbH

 

Download: Arbeitskreis „Wettbewerbsfähig im demografischen Wandel“

Download: Flyer zum Arbeitskreis: „Fit für den demografischen Wandel 2008“

 

Auskunft zum Arbeitskreis- und Workshopangebot erteilt:

Reinhard Biederbeck
Haus der Wirtschaftsförderung
Prinzenstraße 12
30159 Hannover
Tel.: 0511 616 234 34

Projektlaufzeit: 01.04.2009 – 31.10.2009

Das Projekt „ELLABO“

„Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Menschen“

Einleitung (aus Endbericht, s.u. Downloadangebot: Endbericht)

ELLABO (“Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Menschen”) ist ein internationales Austauschprojekt im Rahmen des Hanse Passage Programms. Zweck dieses Programms (Teil des Interreg IIIC Fonds) ist der Aufbau internationaler Netzwerke zum Erfahrungsaustausch.

ELLABO widmet sich dem Austausch von Erfahrungen zum Thema der Arbeitsmarktbeteiligung Älterer.

Teilnehmende Regionen in ELLABO sind: Groningen (NL), Fryslân (NL), Drenthe (NL), Overijssel (NL), Bremen (D), Niedersachsen (D), Dolnoslaskie (P), Haute Normandie (F), Yorkshire and the Humber (UK), und Flevoland (NL). Letztere ist ein führender Partner; das Projektmanagement liegt bei Provincial Platform Labour Market Flevoland.

Das übergeordnete Ziel des Projekts ELLABO besteht darin, zur Verbesserung der Arbeitsmarktbeteiligung Älterer beizutragen (gemäß der Lissabon Ziele muss die Hälfte der über 55-Jährigen bis 2010 in Arbeit sein) durch den Austausch von Wissen über unterstützende Systeme oder Maßnahmen, welche die Chancen einer Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt (als Arbeitnehmer oder Selbstständige) für Ältere zu verbessern.

Die Projektergebnisse sollen verbreitet werden und – wo möglich- in die regionale Politik und Arbeitsmethoden einfließen, um eine nachhaltige Wirkung zu sichern. Deshalb wurde von Anfang an im Projekt auf die Unterstützung und Einbindung von regionalen Schlüsselakteuren höchsten Wert gelegt. Darüber hinaus ist das Ziel eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen den Netzwerken, die sich im Verlauf des ELLABO Projekts gebildet haben, einzurichten. Möglichkeiten zur Weiterführung der Zusammenarbeit werden am Ende von Kapitel 1 dargelegt.

In der ersten Projektphase sammelten die 10 ELLABO Partner Daten zum Verständnis und Vergleich der Arbeitsmarktsituation für Ältere in den verschiedenen teilnehmenden Regionen. Die Ergebnisse des Vergleichs werden in Kapitel 1.1 kurz beschrieben. Der vollständige Bericht findet sich auf der Hanse Passage Website.

In Vorbereitung zur Untersuchung von Beispielen bester Praxis definierte unser Partner Fryslân die Kriterien für erfolgreiche Projekte zur Förderung der Beschäftigungschancen Älterer. Es schien verhältnismäßig schwierig, eindeutige Kriterien für unterschiedliche Projekte oder Maßnahmen zu formulieren. Es können konkrete Faktoren berücksichtigt werden wie z.B. die Rentabilität in bezug auf die Ergebnisse. Aber ein Projekt, das auf Sensibilisierung gerichtet ist, unterscheidet sich erheblich von einem Ausbildungsprojekt für ältere Arbeitslose. Wie also lassen sich ihre Kosten vergleichen? Kapitel 1.2 beschäftigt sich mit dieser Frage. Die vollständige Darstellung dieses Kriteriums findet sich ebenfalls auf der Hanse Passage Website.

Während der zweiten ELLABO Projektphase suchten alle Partner in ihrer Region nach herausragenden Beispielen für Projekte oder Maßnahmen für Ältere. Das ursprüngliche Ziel bestand darin, die Beispiele bester Praxis im Bereich der Unterstützung älterer Arbeitsloser zu sammeln. Dann jedoch beschlossen wir, den Rahmen zu erweitern, denn wir fanden auch interessante Projekte, die sich mit dem Erhalt der Beschäftigung älterer ArbeitnehmerInnen befassten. Diese Projekte hielten wir für wert, einem breiteren Publikum vorgestellt zu werden. Die Beispiele bester Praxis können in mehr oder weniger drei Kategorien eingeteilt werden:

Projekte zur Entwicklung von Unterstützungsmaßnahmen (supportive policy projects): dies sind Projekte oder Maßnahmen mit dem Hauptziel einer Sensibilisierung der verschiedenen Zielgruppen (Arbeitgeber, politische Entscheidungsträger, Ältere). Sie werden hauptsächlich von einer Vermittlungsorganisation durchgeführt und können unterschiedliche Schwerpunkte enthalten wie Forschungs- und Ausbildungstätigkeiten. Empfehlungen für diese Art von Projekten sind in Kapitel 1.3.3. zu finden.

Die zweite Kategorie von Projekten befasst sich mit dem Erhalt der Beschäftigung älterer ArbeitnehmerInnen. Unsere Ergebnisse zu diesen Projektaktivitäten sind in Kapitel 1.4. dargelegt.

Drittens gibt es einen Art von Projekt, das auf die Wiedereingliederung Älterer in den Arbeitsmarkt zielt. Dies kann Ausbildung, Anpassungsmaßnahmen, Selbsthilfegruppen zur Förderung beruflicher Selbständigkeit bei älteren Arbeitssuchenden einschließen. Diese Art von Projekt wird in Kapitel 1.5. erörtert.

Im zweiten Teil dieses Berichts wird eine Sammlung von Beispielen bester Praxis vorgelegt.

Die Einteilung der “best practices” entspricht den Kapiteln 1.3, 1.4, und 1.5.

Es war unsere Absicht, die Projekte nicht im Detail zu beschreiben, sondern das Augenmerk auf die Grundidee zusammen mit den praktischen Erfahrungen zu richten.

Websites und Ansprechpartner sind aufgeführt, falls weitere Informationen gewünscht werden.

Download: Endbericht ELLABO Mitautor: Peter H. Koch (GPI)

Download: Final report ELLABO (english) Mitautor: Peter H. Koch (GPI)

PERSONALANALYSE – CHECK YOUR HUMAN CAPITAL (Projekt ELLABO)
Das vorliegende Instrument zur Selbsteinschätzung soll Sie bei der Ermittlung potentieller Geschäftsrisiken, die sich aus Unterlassung angemessener Maßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit ihrer Belegschaft ergeben, unterstützen.

Download: Deutsche Version

Download: English Version

Download: Version française

Die GPI hat das Projekt ELLABO in Kooperation mit der BRAG durchgeführt.

Das Projekt „E-TUTORS-PORTAL“

„leicht zugänglich - kollaborativ - multilingual - informativ“

Ziele des Portals

Ziel des Portals ist es, sowohl neuen als auch erfahrenen e-Tutoren bei der Suche nach validierten Lernressourcen Hilfestellung zu geben und sie damit bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen, ihrer e-Learningmaterialien bzw. der Durchführung ihrer Kurse zu unterstützen.

Die Portalentwickler überprüfen fortwährend das enorme Angebot von Lernmaterialien, das im Netz zur Verfügung steht und validieren es hinsichtlich Relevanz und Aktualität für eine Aufnahme in das Portal.

Jeder, der schon einmal die Suchfunktion von Google in Anspruch genommen hat, weiß, wie überwältigend die Anzahl der Suchergebnisse sein kann, die darüber hinaus häufig von schlechter Qualität und ohne Relevanz für den spezifischen Bedarf sind. Die Portalentwickler haben mit Hilfe einer adaptierten Google Suche passende Quellen ermittelt, um sicherzustellen, dass die Portalnutzer zielgerichteter auf Ressourcen zugreifen können.

Das Portal dient registrierten Nutzern auch als Forum zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch, so dass sich communities of practice für gemeinsame Interessensgebiete entwickeln können.

Warum beitreten?

Der Schwerpunkt des e-Tutors Portals liegt auf best practice Modellen für e-Learning in Europa. Wenn Sie also solche Modelle vorschlagen oder mehr darüber wissen wollen, sind Sie herzlich eingeladen, beizutreten und dies zu tun.

Durch den Beitritt zum Portal werden Sie Teil einer community von gleichgesinnten Fachleuten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Wust von Mittelmäßigkeit im Netz hinter sich zu lassen und die Verbreitung von Qualitätsangeboten im Bereich e-Learning voranzutreiben.

Portalbereiche

Das e-Tutors Portal ist für e-Learning in verschiedene Bereiche gegliedert: Pädagogik, Technologien, Standards, Tools und Durchführung, Netzwerke, Qualität und Kosten, Kurse, Work Based Learning, Blended Learning, Communities, Content Knowledge Management. Weitere e-Learning Bereiche können hinzugefügt werden.

Für wen?

Tutoren, Trainer und Lehrer

Führungskräfte und Weiterbildungsverantwortliche insbesondere im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften (im metallverarbeitenden und elektronischen Sektor).

Projektlaufzeit: 01.11.2005 – 31.12.2007

Internetpräsenz: E-Tutors Portal
Schwerpunkte: Pädagogik - Blended Learning - Kursgestaltung

Download: E-Tutors Portal (Reader)

Download: English Version (pdf)

 

LEONARDO DA VINCI PROGRAMME LEONARDO DA VINCI PROGRAMME
E-TUTORS PORTAL PROJECT
Nr. PT/05/B/F/NT – 159110
etutors-portal

 

Projektverbund

CENFIM – Centro de Formação Profissional da Indústria Metalúrgica
e Metalomecânica (Vocational Training Centre for Metallurgy and Metalwork)
Promoter and Project Coordination
Carlos Felicio
cfelicio.dpee@cenfim.pt
Rua do Açúcar, 88 – 1950-010 LISBOA
PORTUGAL
Tel: +351 21 861 01 50
Fax: +351 21 868 49 79
www.cenfim.pt
cenfirm
S.C. FIATEST S.R.L.
Carmen Balaban
carmen@fiatest.ro
Str. Transilvaniei, nr. 24, Sector 1
BUCHAREST
ROMANIA
Tel: +402 13 12 13 47
Fax: +402 13 12 21 06
www.fiatest.ro
S.C. FIATEST S.R.L.
ARCNAM – Centre Régional des Pays de la Loire
Alain Meyer
a.meyer@cnam-paysdelaloire.fr
25, boulevard Guy Mollet
B.P. 31115 – 44311 NANTES Cedex 3
FRANCE
Tel: +33 24 016 10 23
Fax: +33 24 016 10 46
www.cnam-paysdelaloire.fr
ARCNAM
GPI – Gesellschaft für Projektentwicklung und Innovation mbH
Peter H. Koch
koch.gpi@arcor.de
Georg-Gröning-Str. 121
D- 28209 BREMEN
GERMANY
Tel: +49 421 346 91 44
Fax: +49 421 347 85 87
www.gpi-bremen.de
GPI
SEQUANA CONSULTANTS
Monique Le May
sequana.consultants@wanadoo.fr
83, rue Desnouettes
F- 75015 PARIS
FRANCE
Tel/Fax: +33 15 608 07 74
SEQUANA CONSULTANTS
CINEL – Centro de Formação Profissional da Indústria Electrónica
Fernando Moreira Pereira
moreira.pereira@cinel.pt
Rua das Indústrias, 27 A
2704-505 VENDA NOVA
PORTUGAL
Tel: +351 21 496 77 00
Fax: +351 21 499 07 67
www.cinel.pt
CINEL
IMBD DOMICILIUM – International Marketing Brno Domicilium, spol,
s.r.o
Jan Lojda
imbd@atlas.cz
Ulrychova 51
624 00 BRNO
CZECH REPUBLIC
IMBD DOMICILIUM
FUNDACIÓN METAL – Fundación para la Formación, la Cualificación y el Empleo en el Sector Metal de Asturias
Maria José Alvarez
majoseal@fundacionmetal.org
Ctra. Juan de la Cosa, s/no
33211 ROCES-GIJÓN – SPAIN
Tel: +34 985 99 00 20
Fax: +34 985 99 00 18
www.fundacionmetal.org
METAL
ITT DUBLIN – INSTITUTE OF TECHNOLOGY TALLAGHT
School of Engineering
Pat J. McLaughlin
pat.mclaughlin@it-tallaght.ie
Tallaght – DUBLIN 24
DUBLIN
IRELAND
Tel: +353 1 404 20 00
Fax: +353 1 404 27 00
www.ittdublin.ie
ITT
SZÁMALK – Education & Information Technology Ltd.
Lázló Komáromi
komaromil@szamalk.hu
1115 BUDAPEST, Etele út 68
HUNGARY
Tel: +36 1 203 03 04/31 10/31 20
Fax: +36 1 206 20 10
www.szamalk.hu
SZÁMALK
NOESIS COMPETENCY MANAGEMENT INTERNATIONAL
Anna Kaarina Lindquist
anna-kaarina.lindquist@noesis.se
Magasingatan, 4
61130 NYKÖPING
SWEDEN
Tel: +46 15 528 88 44
Fax: +46 15 528 78 72
www.noesis.de
NOESIS
KAUNAS UNIVERSITY OF TECHNOLOGY
Vilma Kovertaite
vilma.kovertaite@internet.ktu.lt
K. Donelaicio g.73,
LT-44029 KAUNAS
LITHUANIA
Tel: +370 37 32 41 40/30 00 00
Fax: +370 37 41 44
www.ktu.lt
KAUNAS UNIVERSITY OF TECHNOLOGY
THD Tsimilas – Dimaras
Business Consultancy & Designing Associates
Theofanis Dimaras
tsimdima@otenet.gr
89, Eptanisou Str.
15341 AGIA PARASKEVI
ATHENS
GREECE
Tel: +302 10 651 02 43
Fax: +302 10 654 77 57
Dimaras
CONZORZIO PROPLAST
Laura Fusani
laura.fusani@polial.polito.it
Politecnico di Torino
Via Michel, 5
15100 ALESSANDRIA
ITALY
Tel: +39 013 122 93 30
Fax: +39 348 242 18 50
www.proplast.it
CONZORZIO PROPLAST
DELTAConsultores
José Lencastre
jose@dlt.pt
Rua da Bempostinha n.o 25 CV
1150 – 065 LISBOA
PORTUGAL
Tel: +351 21 885 00 51
Fax: +351 21 008 64 46
www.dlt.pt
DELTA
   

Abgeschlossene Projekte vor 2005

Projekt „NETAB: Netzwerk für alternsgerechte Arbeit“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (GI - EQUAL); durchgeführt in Kooperation mit der Volkswagen AG, dem Stahlwerk Georgsmarienhütte, der IG Metall, der Sozialforschungsstelle Dortmund, der Universität Oldenburg, Kammern und Verbänden sowie Partnern aus 4 EU-Ländern.

Projekt „TRANSNET Europäisches Portal für E-Tutoren

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Berufsbildungsprogramms Leonardo da Vinci II; durchgeführt in Kooperation mit Partnern aus 8 EU-Ländern.

Projekt „SIDAE – Internetportal für KMU“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Berufsbildungsprogramms Leonardo da Vinci II; durchgeführt in Kooperation mit Partnern aus 8 EU-Ländern.

Projekt „TEMA-CNC: Erweiterung des Berufsbildes von CNC-Wartungspersonal“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Berufsbildungsprogramms Leonardo da Vinci II; durchgeführt in Kooperation mit Partnern aus 8 EU-Ländern.

Projekt „New Task: Neue Führungsaufgaben - Meister als Unternehmer im Planspiel“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Berufsbildungsprogramms Leonardo da Vinci II; durchgeführt in Kooperation mit der Volkswagen Coaching und Partnern aus 6 EU-Ländern.

Projekt „rekon: Regionalinitiative, Beratung und Qualifizierung für KMU im Raum Weser-Ems“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (Ziel 3) und des Landes Niedersachsen; durchgeführt in Kooperation mit der Universität Oldenburg.

Projekt „Modernisierung des EDV-Einsatzes im Handwerk - Entwicklung und Umsetzung zielgruppenorientierter und gewerkspezifischer Weiterbildungsprogramme“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (Ziel 2) und des Senators für Arbeit und Frauen des Landes Bremen in Kooperation mit der Handwerkskammer Bremen.

Projekt „gastauto: ganzheitliche Störlösungsstrategien in der Automobilindustrie - Entwicklung der Zulieferbeziehungen im Automobilsektor“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (Ziel 4) und des Landes Niedersachsen; durchgeführt in Kooperation mit der Volkswagen Coaching.

Projekt „EDV-gestützte Unternehmensführung in Handwerk und KMU“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (GI-ADAPT) und des Senators für Arbeit und Frauen des Landes Bremen in Kooperation mit der Handwerkskammer Bremen und Partnern aus 5 EU-Ländern.

Projekt „coraform: Regional vernetzte Weiterbildung zur Standortsicherung im europäischen Integrationsprozeß“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (GI-ADAPT) und des Landes Niedersachsen; durchgeführt in Kooperation mit der Universität Oldenburg und Partnern aus 2 EU-Ländern.

Projekt „Distranet: Distance Training in Europe Network“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Bildungsprogramms Leonardo da Vinci I; durchgeführt in Kooperation mit Partnern aus 4 EU-Ländern.

Projekt „autoform: Entwicklung der Zulieferbeziehungen am Schnittpunkt beruflicher Weiterbildung in der Automobilindustrie“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (GI-ADAPT) und des Landes Niedersachsen; durchgeführt in Kooperation mit der Volkswagen AG und Partnern aus 2 EU-Ländern.

Projekt „CNC-Holztechnik - Entwicklung und Evaluation eines transnationalen Qualifizierungsverbundes zur Weiterbildung von Holztechnikern im Bereich der CNC-Technik“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (GI-EUROFORM) und des Senators für Arbeit und Frauen des Landes Bremen; durchgeführt in Kooperation mit der Universität Bremen und portugiesischen Partnern.

Projekt „KOMPETEC - Qualitätssteigerung der Meisterausbildung im Handwerk“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (Ziel 2) und des Senators für Arbeit und Frauen des Landes Bremen, durchgeführt in Kooperation mit der Handwerkskammer Bremen.

Projekt „Transferbüro - Deutsch-portugiesisches Transferbüro für Projekte der beruflichen Aus- und Weiterbildung“ mit den Unterprojekten
- Transfer von Modulen des Berufsbildes Ver- und Entsorger
- Aufbau eines CIM-Labors für KMU

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (GI-EUROFORM) und des Landes Niedersachsen; durchgeführt in Kooperation mit der Universität Bremen und portugiesischen Partnern.

Projekt „DATA – Deutsch-deutscher Ausbildungstransfer in Umwelttechnologien und in neuen Technologien für Ausbildungsleiter/Ausbilder in den neuen Bundesländern“

Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft im Rahmen des Programms „Personalqualifizierung in Ostdeutschland“; durchgeführt in Kooperation mit dem Zentrum für Weiterbildung an der Universität Bremen.

Projekt „ABQ-AdA - Verbesserung der Ausbilderqualifikation im Rahmen der Lehrgänge zur Ausbildung der Ausbilder“

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Senators für Arbeit und Frauen des Landes Bremen, durchgeführt in Kooperation mit dem Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V..

Projekt „AutoEuropa: Aus- und Weiterbildungskonzeption für die berufliche Erst- und Anpassungsausbildung bei AutoEuropa Portugal

Gefördert aus Mitteln der Volkswagen AG; durchgeführt in Kooperation mit portugiesischen Partnern.

Projekt Transport: Nord-Süd-Transfer von innovativen Konzepten der Ausbildungspraxis und Ausbildungsmethoden zur Bereicherung und Diversifizierung des portugiesischen Ausbildungssystems

Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF-transnational); durchgeführt in Kooperation mit dem Zentrum für Weiterbildung an der Universität Bremen und portugiesischen Partnern.

Projekt „Modal - Technischer Wandel und neue Qualifikationen in der Berufsausbildung - Modellseminare zur wissenschaftlichen Fortbildung von AusbilderInnen in Kooperation von Wissenschaft und Berufspraxis“

Wirtschaftsmodellversuch gefördert aus Mitteln des Bundesministers für Bildung und Wissenschaft (BMBW) unter fachlicher Betreuung durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), durchgeführt in Kooperation mit dem Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V..

Management-Seminare zur Ausbildung von Ausbildern in den Bereichen Elektro und Metallverarbeitung (CAD/ CAM, Elektronik) und Ausbildungsmethoden

Gefördert aus Mitteln des EU-Programms COMETT II; durchgeführt in Kooperation mit dem Zentrum für Weiterbildung an der Universität Bremen und portugiesischen Partnern.