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Das Projekt „BRELAG“ |
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„Projektverbund Bremerhaven / Bremen zur betrieblichen Lern- und Arbeitsgestaltung im demographischen Wandel“ |
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| Das Projekt BRELAG |
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| hat seinen Ausgangspunkt im demographischen Wandel und seinen vorhersehbaren Folgen für die Personalentwicklung der Betriebe in der Region Bremen / Bremerhaven. Bereits jetzt gibt es mehr 50 Jährige als unter 30 Jährige im Arbeitskräfteangebot und das mit steigender Tendenz. Die Rekrutierung Jüngerer ist nicht länger die Alternative zur Pflege des aktuellen Mitarbeiterpotenzials im Betrieb. Die Frühverrentung der Älteren wird spätestens damit kontraproduktiv. Personalpolitik hat zukünftig Alternsprozesse der Belegschaften in Personal- und Arbeitsorganisationsstrategien umzusetzen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes erhalten und ausbauen. |
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| Der Projektverbund |
| Um Betriebe bei der Gestaltung dieser Herausforderung zu unterstützen, hat die GPI als Trägerin von BRELAG einen Projektverbund ins Leben gerufen, dem Akteure aus wichtigen Einrichtungen und Handlungsfeldern der Personalentwicklung angehören. Für ein erfolgreiches Vorgehen sorgen die Erfahrungen und der Praxisbezug der Projektpartner inklusive einer breiten Palette von z.T. bereits erprobten Instrumenten. Der Projektverbund entwickelt gemeinsam Strategien für das Coaching von Betrieben, Arbeitskreise und Workshops zum Altersmanagement. Der Projektverbund tritt kontinuierlich an Multiplikatoren und Verbände heran und stellt Öffentlichkeit für das Thema demographischer Wandel her. |
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| Die Angebote an Betriebe |
| Im Zentrum der Angebote an Unternehmen steht eine innovationserhaltende Personalentwicklung. Diese soll Anpassungsfähigkeit, Lern- und Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden durch ein Bündel von auf die Betriebe zugeschnittenen Maßnahmen bis zum regulären Renteneintrittsalter sichern. Für die Planung und Durchführung dieser personalpolitischen Aufgaben bietet das Projekt BRELAG Beratung, überbetriebliche Arbeitskreise und Workshops an. Diese richten sich an Führungskräfte und Personalverantwortliche. |
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| Altersstrukturanalyse und Arbeitsfähigkeitsprofil |
| Am Anfang steht die betriebliche Altersstrukturanalyse. Dazu hat die GPI bereits ein Analyseverfahren entwickelt und in 25 Betrieben in Niedersachsen erprobt. Sie erfasst den Altersstand der heutigen Belegschaft und schreibt ihn unter Berücksichtigung der bisherigen Personalplanung für die nächsten 10 Jahre fort. In einer weiteren Selbstevaluation des Unternehmens werden die wettbewerbsentscheidenden Handlungsfelder Qualifizierung, Gesundheit und Motivation untersucht. Als Bilanz liegt dann ein betriebliches Arbeitsfähigkeitsprofil vor: wo ist das Unternehmen gut und wo liegen Schwächen im Personalmanagement. Aufgrund dieser Bilanz kann die Personalentwicklung die passenden Maßnahmen planen. |
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| Personalentwicklung in vier Handlungsfeldern |
| Auf Basis von Altersstrukturanalyse und Arbeitsfähigkeitsprofil werden Lösungsschritte in vier betrieblichen Handlungsfeldern angeboten: |
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Betriebliches Coaching, Kompetenz- und Wissenserweiterung
Qualifizierung ist mehr denn je strategische Aufgabe. Die älteren Beschäftigten sind oft die Erfahrenen, bei ihrem Austritt aus dem Unternehmen geht Wissen verloren. Dem ist vorzubeugen. Ein systematischer Wissenstransfer sichert den Unternehmen die produktive Basis.
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Arbeitsorganisation und Arbeitszeitregelung
Gerade die steigende Zahl älterer Arbeitskräfte im Unternehmen verlangt die alternsgerechte Anpassung von Arbeitsorganisation und Arbeitszeit. Das gilt auch für die Gestaltung von Arbeit und Pausen.
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Ergonomie und Gesundheitsmanagement
Körperliche Leistungsfähigkeit und Gesundheit müssen mit steigendem Alter nicht nachlassen. Chronische Erkrankungen sind häufig die Folge lebenslanger Fehlbeanspruchung, denen frühzeitig durch Gesundheitsprävention begegnet werden kann.
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Rekrutierung von Nachwuchs- und Fachkräften
Nachwuchsmangel fordert die Unternehmen heraus, unkonventionelle Formen der Personalgewinnung zu entwickeln. Wem es gelingt, neue Gruppen (z.B. Frauen) zu gewinnen, wird einen Wettbewerbsvorteil haben. Das Stammpersonal bedarf besonderer Pflege.
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| Eine alle Handlungsfelder übergreifende Querschnittsaufgabe liegt darin, eine verbesserte Führungs- und Wertschätzungskultur aufzubauen. Von der Qualität der Führung hängt die Identifikation der Belegschaft mit ihren Aufgaben ab und damit die Arbeitsproduktivität. |
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| Produkte aus dem Projekt BRELAG |
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| Projektteam / Kontakt |
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| Projektverbund |
| Gesellschaft für Projektentwicklung und Innovation (GPI) mbH, Bremen |
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| Die GPI ist Trägerin des Projektes BRELAG und hat die Steuerungsfunktion im Verbund. |
| www.gpi-bremen.de |
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| Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet e.V. (BWU) |
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| Das Bildungszentrum der Wirtschaft im Unterwesergebiet als Bildungseinrichtung der Unternehmensverbände im Lande Bremen und des Arbeitgeberverbandes Bremerhaven unterstützt die Multiplikation der Projektergebnisse in die regionalen Unternehmen und die durchgängige Berücksichtigung des Gender Mainstreaming in der Projektumsetzung. |
| www.bwu-bremen.de |
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| IHK Bremerhaven |
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| Die Industrie und Handelskammer Bremerhaven berät und unterstützt das Projekt. |
| www.bremerhaven.ihk.de |
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| Kreishandwerkerschaft Bremerhaven-Wesermünde |
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| Die Kreishandwerkerschaft Bremerhaven-Wesermünde berät und unterstützt das Projekt. |
| www.kreishandwerkerschaft-bremerhaven.de |
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| Volkswagen Coaching Gesellschaft mbH (VW-CG) Wolfsburg |
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| Wissensmanagement und Kompetenzerweiterung sind wichtige Elemente, die die Volkswagen Coaching im Verbund vertritt. |
| www.vw-coaching.de |
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| Arbeitnehmerkammer Bremen, Mitbestimmung und Technologieberatung |
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| Die Arbeitnehmerkammer unterstützt Handlungsoptionen bei der Arbeits- und Laufbahngestaltung alternder Belegschaften und deren empowerment. |
| www.arbeitnehmerkammer.de/ |
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| Projektförderung |
| Das Projekt BRELAG wird vom ESF im Rahmen der Landesinitiative zur Förderung der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer/-innen gefördert von: |
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Europäische Union
Europäischer Sozialfonds |
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Freie Hansestadt Bremen Die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit,
Jugend und Soziales |
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| Das Projekt BRELAG wird begleitet durch die Bremerhavener Arbeit GmbH (brag) |
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| Das Projekt läuft in der Zeit vom 01.07.2006 bis 15.03.2008 |
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